Entwicklung HF-absorbierender Materialien - FuE Projekt

IMG bearbeitet aktuell ein vom Freistaat Thüringen gefördertes FuE Projekt zur Thematik Entwicklung HF absorbierender Materialien.

Thema des FuE-Projektes:

Entwicklung von neuen Entstörmaterialen für den EMV-Bereich, den 5g/6G-Kommunikationsbereich, IoT, VR bzw. Abstandsradar im Kfz-Bereich Ferrite für 26,5GHz

Kurztitel:

Entwicklung HF-absorbierender Materialien

Projekt-Nr.:

2018 INP 0048

Beschreibung des Vorhabens

Wie allgemein bekannt, ist die sich stetig weiterentwickelnde Elektronik und Elektroniktechnologie eine der entscheidenden Triebkräfte der Weiterentwicklung der menschlichen Gesellschaft. Elektronik ist aus unserem täglichen Umfeld nicht mehr weg zu denken und deren Umfang nimmt rasant zu. Größtenteils verbinden wir damit Vorteile, z.B. in der Erleichterung des täglichen Lebens, in der Kommunikation, in der Mobilität, in Produktionsprozessen und vielem mehr.

Es ergeben sich damit aber auch einige nicht zu verachtende Nachteile. Unter anderem wird die Menschheit zunehmend von Technik bestimmt und von ihr abhängig. Das widerum setzt voraus, dass diese Technik ohne Ausfälle sicher und zuverlässig funktioniert.

Parallel zu diesen Forderungen erhöhen sich die Funktionalitäten der Elektronik ständig weiter, die Signalübertragungsraten steigen enorm an, höhere Taktfrequenzen sind die Folge, häufig wird über Funk kommuniziert. Im Automotive-Bereich sind erste selbstfahrende Fahrzeuge unterwegs. Teils wird mit Radarstrahlung gearbeitet. Der sogenannte Elektrosmog nimmt ständig weiter zu. Das alles führt zu neuen Störgrößen, Unsicherheiten und Ausfällen. Teilweise muss der Gesetzgeber die betreffenden Normgrenzen erhöhen.

Mit unserem Projektvorhaben sollen neue Materialien auf der Basis hexagonaler Polymerferrite entwickelt und getestet werden, die künftig die Elektronik und die Elektronikbauteile vor diesen Störgrößen abschottet.

Förderung

Das vom Freistaat Thüringen geförderte Vorhaben wurde durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert. Weitere Informationen: www.efre20.thueringen.de

Render-Time: 0.257181